Wocheninfo: Archiv
44. + 45. KW 2026, Pfarrnachrichten
Liebe Gemeindemitglieder,
seit genau 100 Jahren erinnert uns der Weltmissionssonntag daran, dass wir als Christen weltweit zusammengehören. Das Hilfswerk Missio weiß sich dieser globalen Solidarität verpflichtet und setzt sich dafür ein, dass Menschen in den ärmsten Regionen der Welt ihren Glauben leben, ihre Gemeinschaften stärken und ihre Zukunft selbst gestalten können. Und genau hierfür ist die Kollekte am Sonntag, dem 25.10.2026, bestimmt.
Dieser besondere Weltmissionssonntag, der 1926 von Papst Pius XI. eingeführt wurde, steht unter dem Motto: Eins in Christus, vereint in der Mission. Papst Leo schreibt hierzu: «Nach dem Heiligen Jahr möchte ich die ganze Kirche ermutigen, mit Freude und Eifer im Heiligen Geist den missionarischen Weg fortzusetzen. Dazu braucht es in Christus geeinte Herzen, versöhnte Gemeinschaften und von allen die Bereitschaft zur großherzigen und vertrauensvollen Zusammenarbeit. Beim Nachdenken über unser Eins-Sein in Christus und unser Vereint-Sein-in-der-Mission wollen wir uns von der göttlichen Gnade leiten und inspirieren lassen, um „das Feuer der missionarischen Berufung in uns zu erneuern“ und gemeinsam im Engagement für die Evangelisierung voranzukommen, in „einem neuen missionarischen Zeitalter“ in der Geschichte der Kirche.
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42. + 43. KW 2026, Pfarrnachrichten
Eingeladen – alle!
Liebe Schwestern und Brüder,
ein König lädt zur Hochzeit seines Sohnes ein, doch die Geladenen haben Besseres zu tun. So erzählt es das Evangelium (Mt 22,1–14). Der König lässt sich nicht beirren. Er schickt seine Diener an die Kreuzungen der Straßen: „Ladet alle ein, die ihr trefft!“ Und der Festsaal füllt sich mit Menschen, die auf keiner Gästeliste standen.
Genau hier beginnt Caritas.
40. + 41. KW 2026, Pfarrnachrichten
Liebe Schwestern und Brüder,
die Welt ist am Rande eine Katastrophe, Klimaerwärmung, Übersäuerung der Meere, Armut und Reichtum driften immer mehr auseinander, die Demokratie scheitn durch die Extremen von rechts und links in Gefahr.
Forscher warnen schon seit Jahrzehnten vor dem, was jetzt schon eingetreten ist und noch kommen wird, und - das ist der Optimismus, der uns tragen kann - schlagen Lösungen vor.
Also mehr Zeit für Optimismus oder ist der Pessimismus da, ist es Zeit, die Demokratie in Frage zu stellen und sich aus Frust den Radikalen zuzuwenden, oder weil ich als Einzelner nichts machen kann, weil andere ungeachtet aller Warnungen weiter Ressourcen verbrauchen, da kann ich auch weiter fossile Energien verbrennen, Billigfleisch kaufen usw., und das, obwohl wir wissen, wirklich wissen, dass das alles für unseren Planeten schädlich ist.
Optimismus ist, die Realität zu kennen und dann positiv in die Zukunft zu handeln. Weiterlesen … 40. + 41. KW 2026
38. + 39. KW 2026, Pfarrnachrichten
„Schöpfungszeit“ bezeichnet im Kirchenjahr die Zeit zwischen dem 1. September und dem 4. Oktober. Die Kirchen sind dann dazu aufgerufen, für den Schutz der Schöpfung Gottes zu beten, sich auf ihre Verantwortung für sie zu besinnen und daraus praktische Taten folgen zu lassen. Im nächsten Monat begeht die Kirche auch den 800.Todestag des Heiligen Franziskus von Assisi. Sein unvergleichliches Lob auf den Schöpfergott sei uns Ansporn, die Schöpfung zu lieben und zu bewahren: Weiterlesen … 38. + 39. KW 2026
36. + 37. KW 2026, Pfarrnachrichten
Während meiner Zeit als Bischofssekretär habe ich es oft erlebt, dass Menschen nach einem Gottesdienst auf Kardinal Meisner zukamen und sagten: „Das war aber eine schöne Messe!“, worauf der Kardinal lakonisch konterte: „Messe ist immer schön!“. Ist das so? Gefällt Ihnen jede Sonntagsmesse? Oder wählen Sie den Kirchgang nach dem Zelebranten aus oder nach einem bestimmten Kirchengebäude? Legen Sie besonderen Wert auf eine kirchenmusikalische Gestaltung oder machen Sie die Wahl eher abhängig von den Gemeindemitgliedern, die Sie hinterher noch treffen wollen? Ist also Messe immer schön oder hängt das für Sie von ganz verschiedenen subjektiven Faktoren ab? Weiterlesen … 36. + 37. KW 2026
August 2026, Pfarrnachrichten
Urlaub, Ferien, entspannen – und dann?
Als ich noch ein Kind im Vorschulalter war, sind meine Eltern mit mir nach Mallorca ans Meer gefahren. Das Erste, was wir dort gemacht haben, war der Kauf eines kleinen Fischernetzes für Kinder. Mit diesem Netz habe ich dann stundenlang begeistert versucht, kleine Fische zu fangen. Gelungen ist mir das zunächst nicht. Trotzdem ließ ich mich von den vielen Misserfolgen nicht entmutigen und fischte immer weiter – bis ich schließlich tatsächlich einen kleinen Fisch erwischte.
Und was habe ich dann gemacht? Ich habe ihn wieder freigelassen. Ich habe ihn nicht in einen Eimer gesperrt, wo er mangels Sauerstoff und ohne seinen Schwarm eingegangen wäre. Stattdessen habe ich einfach weitergefischt – ganz ohne Leistungsdruck.
Ferien eben. Entspannt.
Wäre es nicht schön, wenn wir alle diese Gelassenheit aus den Ferien mit in unseren Alltag nehmen würden? Wenn wir den hohen Anspruch einfach am Urlaubsort zurückließen? Entspannt leben. Entspannt arbeiten. Ohne Druck in unseren Familien. Ohne Druck in unserer Freizeit. Und auch ohne den Druck, andere missionieren zu müssen oder Gottesdienstbesucherzahlen erreichen oder steigern zu wollen.
Ohne Druck heißt nicht ohne Ziel. Weiterlesen … August 2026
Juli 2026, Pfarrnachrichten
Es gibt eine geistliche Vision für die Zukunft unserer Kirche von Köln. Ihr Erzbischof, Rainer Maria Kardinal Woelki, hat sie mit den Düsseldorfer Seelsorgenden Mitte Juni in einen geistlichen Dialog gebracht.
Leben teilen – Glauben bezeugen – Evangelium weitergeben
Die Kirche von Köln wächst durch Erfahrungsorte des Glaubens. Hier wird das Leben geteilt, der Glaube bezeugt und eine neue Generation für das Evangelium gewonnen.
Orte der Vertrautheit mit Gott – Orte der Freundschaft
Diese Orte sind geprägt von missionarischen Jüngerinnen und Jüngern Jesu Christi, einer diakonischen Haltung und einer Vertrautheit mit Gott, genährt aus der Heiligen Schrift und der Eucharistie.
Auf dem Weg zu einer Pastoral der missionarischen Entscheidung
Damit diese Vision kraftvoll gelebt werden und Frucht bringen kann, braucht es mutige Entscheidungen: Was brauchen wir heute und morgen wirklich, um als Kirche einladend, dienend und missionarisch zu sein – und was nicht (mehr)? Weiterlesen … Juli 2026
26. + 27. Woche 2026, Pfarrnachrichten
Liebe Schwestern und Brüder,
es vergeht kein Tag, an dem nicht der Begriff KI (künstliche Intelligenz) in den Nachrichten vorkommt. Jeder von uns spürt, dass hier etwas Gewaltiges im Gange ist, dass wir kaum erahnen können, vielleicht die größte technische Revolution der Menschheit. Gut das in dieser Situation mit Papst Leo XIV. eine weise und vom Glauben inspirierte Stimme zu hören ist. So greift er mit seiner Sozialenzyklika „Magnifica humanitas“ (Großartige Menschheit), vom 15. Mai 2026 die Herausforderungen mit der Künstlichen Intelligenz auf und betont die Notwendigkeit, KI zu entwaffnen und die Verantwortung für deren Nutzung klar zu definieren, um Ungerechtigkeiten und neue Abhängigkeiten zu vermeiden. Schon der erste Satz dieser Enzyklika fasst die tieferliegenden Gründe und die Absicht des Schreibens zusammen: „Die von Gott geschaffene großartige Menschheit steht heute vor einer entscheidenden Wahl: Entweder sie errichtet einen neuen Turm zu Babel oder sie erbaut die Stadt, in der Gott und die Menschheit gemeinsam wohnen.“ Weiterlesen … 26. + 27. Woche 2026
24. + 25. Woche 2026, Pfarrnachrichten
Liebe Schwestern und Brüder von St. Margareta und St. Franziskus Xaverius,
„Peter und Paul wird der Pfarrer faul“ – so sagte man früher im katholischen Milieu, als die Sommerferien noch zuverlässig Ende Juni begannen und ein Pastor die Geschicke einer einzigen überschaubaren Pfarrei leitete. In diesem Jahr müssen Schülerinnen und Schüler und damit auch viele Erwachsene noch knapp drei Wochen länger über den 29. Juni, das Hochfest der Apostel Petrus und Paulus, hinaus arbeiten, weil die Sommerferien erst am 18. Juli starten. Weiterlesen … 24. + 25. Woche 2026
22. + 23. Woche 2026, Pfarrnachrichten
Liebe Gemeinde,
„Friede sei mit euch!“ – mit diesen Worten tritt der auferstandene Jesus mitten hinein in die Angst und Unsicherheit seiner Jünger. Die Türen sind verschlossen, die Herzen eng geworden. Und doch lässt sich Christus nicht aussperren. Er kommt mitten hinein in das, was belastet, lähmt und verunsichert. Genau dort schenkt er seinen Frieden und seinen Geist.
Das Pfingstfest erinnert uns daran: Gottes Geist ist keine ferne Idee, sondern lebendige Kraft. Er bewegt Menschen, öffnet Türen, schenkt Mut und verbindet, wo zuvor Angst oder Sprachlosigkeit waren. Der Heilige Geist lässt Glauben lebendig werden – nicht laut oder spektakulär, sondern oft leise: in einem guten Wort, in Versöhnung, in neuer Hoffnung oder in der Kraft, den nächsten Schritt zu gehen. Weiterlesen … 22. + 23. Woche 2026