Wocheninfo: Archiv

An diesem Sonntag feiern wir das Fest der Taufe des Herrn. Liturgisch endet damit die Weihnachtszeit, auch wenn in manchen Familien und Häusern, der alten Tradition folgend, die Weihnachtszeit bis zum 2. Februar, dem Fest der Darstellung des Herrn im Tempel, andauert.

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Wenn wir jetzt wieder Weihnachten feiern, dann dreht sich alles um ein Kind. Wir hören von diesem Säugling aus Bethlehem in den verschiedenen Gottesdiensten zur Weihnachtszeit. Wir schauen sogar auf das neugeborene Kind in den Krippen unserer Kirchen und Wohnungen. Ein Kind ist für eine kurze Zeit Mittelpunkt der Aufmerksamkeit in aller Welt.

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Der dritte Adventssonntag wird auch Gaudete-Sonntag genannt, weil er die Aufforderung zur Freude in den Texten des Tages enthält: Gaudete – Freut euch! Besitzen wir die Fähigkeit zur Freude und das auch noch zu jeder Zeit?

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Wir haben in unserer großen Pfarrgemeinde nicht nur „Jerusalem“ – die satte, lebendige Stadt, in der das kirchliche Leben pulsiert, mit vollen Gottesdiensten, vielen Angeboten und Menschen, die sie lebendig machen. Wir haben auch die Wüsten.

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Die Fähigkeit zum Warten steht ja nicht gerade hoch im Kurs. Sich Zeit zu nehmen, warten und erwarten zu können, nicht alles gleich haben zu müssen, ist keine Tugend dieser Zeit. Stattdessen: bitte alles sofort und unverzüglich.

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Ob man es mir abnimmt oder nicht: Ich gehe alle zwei Wochen zum Friseur. Das muss sein. Um mir die Wartezeit zu verkürzen, blättere ich in den ausliegenden Magazinen, die ich mir persönlich nicht kaufen würde, und erfahre darin viel über die Intimitäten der wenigen noch in Europa verbliebenen Königshäuser.

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Ich gehe wieder zur Schule! In sieben Tagen lerne ich hier, wie das Wort, das wir am heutigen Sonntag von Jesus Christus hören, in unserem Lebens- und Arbeitsraum, aber auch im ganzen Erzbistum in die Tat umgesetzt werden kann.

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Öl ist ein Stoff, der äußerst vielseitig verwendbar ist. Öl brauchen wir zum Kochen und Braten, zum Heilen von Wunden, zum Gängigmachen von Türen, zum Heizen in der kalten Jahreszeit. Früher war Öl notwendig, um Licht ins Dunkel zu bringen. Mit Öllämpchen fanden sich die ersten Christen in den unterirdischen Katakomben zurecht. Im Gleichnis, das Jesus uns an diesem Sonntag erzählt, leuchten Jungfrauen dem Bräutigam den Weg in den Hochzeitssaal – eine für heutige Brautpaare völlig ferne Vorstellung.

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kennen Sie diese Satz noch: „Gott kommt zu den Menschen und wir gehen mit ihm“, wenn Sie regelmäßiger Nutzer unserer Internetseite sind, kennen Sie ihn bestimmt. Denn er steht direkt auf der ersten Seite. Aber woher stammt er? Es ist das Leitwort des Pastoralkonzepts unserer Pfarrei, geschrieben worden ist es vom Pfarrgemeinderat. Dieser hat sich im Pastoralkonzept auch selbst die Aufgabe gegeben, dieses Konzept und seine Umsetzung regelmäßig zu überprüfen.

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in den kommenden Tagen feiern wir nicht nur Allerheiligen und gedenken an Allerseelen unserer Verstorbenen, sondern wir gedenken auch der Reformation vor 500 Jahren. So dürfen evangelische und katholische Christen nach Jahrhunderten wechselseitiger Verurteilungen und Verunglimpfungen erstmals im Jahr 2017 gemeinsam die Reformation in den Blick nehmen

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