47. Woche 2016

Hm ... kein Bild,

Da stellt sich die Frage: Willst du das Vorwort lesen?

Weiß nicht! Mal sehen.

Du musst dich entscheiden: Findest du es spannend und liest weiter?

Ich will mich nicht jetzt schon festlegen! Wenn mir langweilig wird, werde ich aufhören. Ist ja irgendwie kein Bild dabei dieses Mal. Vielleicht kommt ja noch was, das mich interessiert.

Bis hierher hast du aber schon gelesen.

Stimmt!

Wirst du es noch zu Ende lesen oder nicht?

Was für nervige Fragen. Da höre ich lieber auf zu lesen.

Also Nein?

Ich weiß doch auch nicht, also Vielleicht! Mal sehen! Wird sich zeigen! Kann ich jetzt noch nicht sagen! Eventuell! Ich lese genauso lange dieses Vorwort, wie ich Lust dazu habe. Wenn jetzt etwas Wichtiges dazwischen kommt, werde ich es sowieso weglegen.

Tut es gut, sich nicht festzulegen?

Kommt drauf an!

Schon wieder kein klares Ja oder Nein!

Es ist halt nicht so einfach: Es gibt nicht immer ein klares Ja oder Nein. Die Welt ist kompliziert. Wenn ich jetzt sagen würde, dass es wichtig wäre, alle Vorworte zu lesen, dann könnte ich dir sicher gleich 100 Gegenbeispiele bringen von langweiligen und zeitraubenden Vorworten, die man ohne schlechtes Gewissen überspringen kann. Aber ich kann eben auch nicht sagen, dass man auf alle Vorworte grundsätzlich verzichten kann.

Ist es nicht anstrengend, sich nie festzulegen, sich immer alle Möglichkeiten offen halten zu müssen, immer zu schauen, ob es nicht noch eine bessere Möglichkeit gibt? 100 Vorworte anzufangen und dann doch abzubrechen – das ist doch nervig.

Ja. Schon! Manchmal wünsch ich mir schon, dass alles ganz einfach wäre. Ohne Vielleicht und Eventuell und Mal-Sehen!

In diesem Sinn lade ich dazu ein, zum Ende dieses Kirchenjahres und dem Beginn des neuen einfach mal Ja zu sagen zu seinem Glauben. Sich bedingungslos einzusetzen, dass SEINE Botschaft weitergetragen wird. Vielleicht mit ganz neuen Ideen, anderen Menschen, an ungewöhnlichen Orten… Ja zu sagen zu Gott, unserem Fundament.

Ihre

Unterschrift Stephanie Müller, Pastoralreferentin
Stephanie Müller, Pastoralreferentin

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