42. Woche 2016

„Wer Visionen hat soll zum Arzt gehen…“ (Helmut Schmidt)

….oder sich in Bewegung setzen (Markus Herz).

Vor über zehn Jahren hatten einige Christen in Grafenberg eine Vision: Ein weiteres Angebot für Kleinkinder zu schaffen und zu fördern. Gott sei Dank sind sie mit ihrer Vision nicht zum Arzt gegangen, sondern haben sich in Bewegung gesetzt. Gott sei Dank haben sie sich von diesem Weg nicht abbringen lassen – obschon nicht wenige Wegbegleiter andere Lösungen vorschlugen. Und so konnte der Förderverein St. Ursula e.V. im Dezember 2006 in der Irmgardstraße 10 das „Ursulinchen“ als Kindergarten in seiner Trägerschaft eröffnen. Gott sei Dank!

Ja, nach zehn Jahren gibt es allen Grund, Gott dafür Dank zu sagen. Kleine und Große tun dies am Sonntag, 23.10.2016 in der Danksagung, der Eucharistie um 09:45 Uhr in der Kirche St. Ursula. Zusammen mit dem Patrozinium der Kirche feiern wir Gott, dessen guter Segen das ganze Vorhaben begleitet hat. Wir feiern an diesem Tag auch einmal die vielen Christen, die sich seitdem mit guten Ideen, viel Zeit, Professionalität, Geld und so manchen Nerven dafür einsetzen, dass dieses Angebot für Kinder in Grafenberg Bestand und Zukunft hat. Und nicht zuletzt feiern wir den Mut dieser Christen, weil er auch uns ermutigen kann, uns über unsere Visionen auszutauschen und sie Wirklichkeit werden zu lassen.

Unser Erzbischof hat uns ja alle in seinem letzten Hirtenwort dazu aufgerufen und ermuntert. Aber noch wissen wir so gar nicht, was er damit wohl meint und wie das gehen könnte. Wir sind unsicher und skeptisch und lassen das Reden und Verwirklichen von Visionen lieber erst einmal außen vor. Dabei müssten wir nur die Augen öffnen, denn unter uns sind schon längst Visionen Wirklichkeit geworden. „Seht her, nun mache ich etwas Neues. Schon kommt es zum Vorschein, merkt ihr es nicht?“ Jes 43,19

Wollen Sie dieses Fest nicht mitfeiern? Herzlich Willkommen in St. Ursula!

Ihr Pastoralreferent

Unterschrift Herz
Markus Herz, Pastoralreferent

Zurück