3. Woche 2017

Liebe Schwestern und Brüder,

Vor zwei Wochen haben wir das neue Jahr begrüßt – hoffnungsvoll, ängstlich, zuversichtlich…? Was wird es bringen? Angst und Schrecken oder vielleicht doch den ersehnten Frieden in unseren Familien, Städten, in den Ländern der Erde?

Ein Blick in die Krippe gibt Antwort. Das Christuskind stahlt uns an, liebevoll – zuversichtlich streckt es uns die Arme entgegen. Es scheint zu sagen: Nimm mich in den Arm, halt mich fest, bring mich zu den Menschen… Wie? Die Texte des 2. Sonntags im Jahreskreis können uns weiterhelfen: Wir können nicht nur, wir sollten aller Unsicherheit, allem Negativen unseren Glauben an den dreieinigen Gott entgegensetzen, an den Gott, den wir Vater nennen dürfen. Als Christen können wir bezeugen: „Deinen Willen zu tun, mein Gott, macht mir Freude. (Ps 40). Er (Jesus) ist der Sohn Gottes. (Joh 1, 34)“, Er zeigt uns den Weg zum wahren Leben.

Dort, wo uns die Kraft fehlt, dürfen wir Gott um seine Hilfe bitten:

Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich Liebe übe, wo man hasst; 
dass ich verzeihe, wo man beleidigt; 
dass ich verbinde, wo Streit ist; 
dass ich die Wahrheit sage, wo der Irrtum herrscht; 
dass ich den Glauben bringe, wo der Zweifel drückt; 
dass ich die Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält; 
dass ich Licht entzünde, wo die Finsternis regiert; 
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.
Herr, lass mich trachten: 
nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste; 
nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe; 
nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe. 
Denn wer da hingibt, der empfängt; 
wer sich selbst vergisst, der findet; 
wer verzeiht, dem wird verziehen, 
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben. Amen.

(Gebet, das dem Hl. Franziskus zugeschrieben wird)

Ich wünsche ich Ihnen allen ein gesegnetes Jahr 2017!

Ihre

Unterschrift Steffen
Caja Steffen, Gemeindeassistentin

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