20. Woche 2017

Wohnung haben - Heimat haben

Mit dem 14. Kapitel des Johannesevangeliums beginnt die große Abschiedsrede Jesu, die eigentliche eine Wiedersehensrede ist. Jesus will keine Traurigkeit bei seinen Jüngern aufkommen lassen. In diesen Reden geht es Jesus um Trost und Stärkung seiner Jünger. Trost und Stärkung beginnt in den Herzen der Menschen. Gleich mit dem ersten Bild, dass wir alle eine Wohnung im Hause seines Vaters haben, signalisiert er seinen Jüngern: Wir haben alle einen gemeinsamen Platz an dem wir uns wiedersehen werden.

Wohnung zu haben – Heimat zu haben eine beruhigende Vorstellung für mich, für ein Leben nach meinem Tod. Und ich glaube auch eine tröstende Botschaft an alle die gerade einen lieben Menschen verloren haben.

Doch was ist mit all den Menschen die derzeit neue Heimat – Wohnung suchen, weil sie diese aus den verschiedensten Gründen verloren haben. Was ist mit den Menschen die auf der Flucht sind? Wie können wir diesen Menschen helfen, wieder Wohnung und Heimat zu finden?

Auf die Flucht von Menschen und wie sie neue Heimat / Wohnung finden, wollen wir in der Woche vom 8. September bis 15. September gucken. In dieser Zeit ist das Flüchtlingsboot des Erzbistums Köln bei uns zu Gast in der Basilika St. Margareta. Rund um dieses Boot wird es Veranstaltungen und Gebetszeiten geben, die sich mit dem Thema Flucht, Gründe der Flucht und dem Finden einer neuen Heimat/Wohnung beschäftigen. Mehr Informationen zu dem Flüchtlingsboot finden Sie im Internet unter http://www.erzbistum-koeln.de/thema/fluechtlingsboot

Ihr

Unterschrift Steinbrecher
Oliver Steinbrecher, Diakon

Bild: Creative Commons License R. Granz, bilder.erzbistum-koeln.de

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