Kirche
St. Katharina

Die Kirche St. Katharina ist eine von sieben Kirchen in der Gemeinde St. Margareta.

tl_files/images/artikelbilder/katharina.jpg

Gedanken zum Sonntag

5. Woche 2012

Liebe Schwestern und Brüder

 „Kommt her“ – das alte-neue Ewige Gebet in unserer Pfarrgemeinde.

„Kommt und seht!“ und „Kommt her“ – diese Einladungen habe ich von den Evangelien der letzten beiden Sonntage in mein Herz geschlossen. Wie einfach es Jesus uns doch macht: Vor allen Gesetzen, Wissen und Lehren steht diese persönliche Einladung Jesu. Ich denke an unsere Kirchengemeinde und daran, wie viele Menschen an vielen Orten dieser Einladung folgen: in den gemeinsamen Gottesdiensten oder auch in einem stillen Gebet. Die Tage des „Ewigen Gebetes“ sind in unseren sieben Kirchen eine Möglichkeit, zu Jesus zu kommen und in seiner Gegenwart – wirklich bei seinem Leib – zu sein. Doch wie sieht dieses Gebet bei uns aus? In allen sieben Kirchen wird der Tag des Ewigen Gebetes mit viel Kraft aufrechterhalten – aber es verteilt sich auf immer weniger Schultern. Auch wenn die Qualität eines Gebetes nichts durch Masse gewinnt so gilt es doch auch die Enttäuschung vieler Beter wahr- und ernst zu nehmen, dass immer weniger kommen, dass es immer an den gleichen hängenbleibt und dass eine liebgewonnene Tradition scheinbar ausstirbt (all das betrifft natürlich nicht allein unsere Kirchengemeinde!). Ein wirkliches Anliegen der Gemeinden, eine Quelle ist es offensichtlich nicht mehr. Aber muss das so bleiben?

Der Liturgieauschuss des Pfarrgemeinderates hat diese Frage mit einer sehr guten Idee beantwortet: Wie wäre es, wenn das Ewige Gebet in unserer Pfarrgemeinde eben nicht ausstirbt? Wenn wir nicht noch Jahre über „immer weniger“ klagen, sondern ein „Mehr“ schaffen – ein „Mehr“ an Gebeten und Menschen? Ein Gebet, bei dem sichtbar wird, dass wir der Einladung Jesu „Komm!“ folgen und dass uns erfahren lässt, dass Jesus unsere natürliche Mitte und Quelle ist und nicht etwa künstliche Strukturen und Konzepte.

So sind Sie zukünftig an einem Tag im Jahr zu einem „Tag des Gebetes“ unserer Kirchengemeinde willkommen – ein Gebet, dass wirklich 24 Stunden nicht endet und unsere ganzes Pfarrgebiet „mit ins Gebet nimmt“. Dieser Tag wir immer der Samstag vor und der Sonntag des 4. Fastensonntags sein. In diesem Jahr wird der Tag am 17. und 18. März unter dem Leitgedanken „Christus ist unser Licht und wir folgen ihm“ stehen.

Samstags beginnen wir und sonntags enden wir um 8 Uhr mit einer Eucharistiefeier. Das Allerheiligste wird in dieser Zeit von immer wechselnden Fußgruppen von einem Ort zum nächsten begleitet. Wie gehabt sind alle unsere sieben Kirchen dabei Stationen – mit einbezogen werden jetzt aber auch die Kapellen in der Rheinischen Landesklinik, dem Sana-Krankenhaus und der Seniorenresidenz in Grafenberg. In den jeweiligen Gotteshäusern ist dann wie gewohnt Zeit zu stillem, gestaltetem, privatem oder gemeinschaftlichem Gebet & Gottesdienst – die einzelnen Orte behalten ihre Akzente. Durch die Verlegung auf ein Wochenende, die Berücksichtigung unterschiedlicher Uhrzeiten und aller Orte im Pfarrgebiet werden zukünftig auch Kindern, Jugendlichen und Familien neue Zugänge eröffnet.

In welcher Zeit und an welchem Ort das Allerheiligste während dieses Gebetstages ist erfahren Sie rechtzeitig am Beginn der Fastenzeit – ebenso die für diesen besonderen Tag geänderten Messzeiten.

Der Einladung Jesu folgen, aus der Quelle der Eucharistie, des Gebetes, der Anbetung und der Gemeinschaft schöpfen, Tradition bewahren, neue Zugänge eröffnen, die ganze Pfarrgemeinde „ins Gebet nehmen“ – und dann durch IHN gestärkt in den Alltag zurückkehren: Das alles kann der „Tag des Gebetes“ für unsere Pfarrgemeinde bringen – wenn Sie der Einladung folgen. Ich bin schon mal dabei! 

Ihr

tl_files/images/ansprechpartner/unterschriften/herz.png
Markus Herz, Pastoralreferent

Aktuelles

Tagesevangelium

Tagesevaglium

20.01.2012

Sternsingeraktion 2012

Allen Sternsingern sagen wir herzlichen Dank. Bei Regen, Sturm und Sonnenschein haben sie den Segen Gottes in die Wohnungen getragen und viele Spenden gesammelt für die Kinder in großer Armut und Ungerechtigkeit.

Weiterlesen …

07.01.2012

Krippenfeiern kosten kein Geld

In der RP stand, dass das Krippenspiel in St. Margareta 8000,- Euro gekostet habe und von der Bürgerstiftung Gerricus gefördert worden sei. Das ist falsch.

Weiterlesen …

Weitere Neuigkeiten

Nächste Termine