Flüchtlingshilfe in St. Margareta

Gerade in den letzten Wochen hat der Zustrom von Flüchtlingen zugenommen, darunter viele Kinder. Sie kommen zu uns, weil sie sich nach einem menschenwürdigen Leben ohne Bedrohung sehnen. Sie lassen dabei fast alles zurück, z.B. die vertraute Umgebung, Freunde und Verwandte. Jede Sicherheit ist verloren, einen Alltag gibt es nicht mehr. Es gibt Familien, die auf der Flucht auseinandergerissen wurden. Flüchtlinge, die z. T. nach furchtbaren Erlebnissen in ihren Herkunftsländern in Düsseldorf Aufnahme fanden. Sie wohnen unter beengten, ärmlichen Verhältnissen in unserer Nachbarschaft, im Flüchtlingsheimen auf der Heyestraße, Blankertzstraße, Karlsbaderstraße und Manthenstraße. Die Kinder besuchen Kindertagesstätten und Schulen in unserem Stadtteil. Im Moment wohnen etwa 560 Personen in diesen Unterkünften und Mobilheimen. Sie haben auf der Flucht furchtbare Dinge erlebt, kommen in ein fremdes Land und sprechen die Sprache nicht. Sie nehmen traurige Erinnerungen mit auf ihrem Weg ins Ungewisse. Doch die Ungewissheit bleibt: Wovon werden wir leben? Wer wird uns helfen?

Herkunft der Flüchtlinge: http://www.aktion-neue-nachbarn.de/fluechtlinge-in-deutschland/

Für diese Menschen wollen wir Unterstützung anbieten.

Weitere Informationen zur Flüchtlingshilfe der Pfarrei finden Sie unter folgendem Link: http://flucht.st-margareta.de