Sakrale Kunst
Die Ausstattung von Sankt Margareta enthält zahlreiche bedeutende
Werke sakraler Kunst.
Kunsthistorisch sehr bedeutsam ist die Ausmalung der Apsis aus der
Zeit der Erbauung. Im Gewölbezentrum ist die Dreifaltigkeit Gottes in
Form des “Gnadenstuhls” zu sehen: Der thronende Gottvater hält vor
sich den gekreuzigten Christus, zwischen beiden die Taube als Symbol
des Heiligen Geistes, gerahmt von den vier Evangelisten. Der
“Gerresheimer Gnadenstuhl” gilt als der früheste in der deutschen
Monumentalmalerei.
Ottonisches Kruzifix
Glasmalerei
Kirchenschatz
St. Margareta verfügt über beeindruckende mittelalterliche Kunstwerke, die zukünftig
in einer eigenen Schatzkammer ausgestellt werden. Dazu zählen eine gotische
Schaumonstranz, die Blutreliquie, ein Reliqiar der hl. Katharina und ein kleiner
Reliqienschrein mit Email-Einlegearbeiten. Prunkstück wird ein Evangeliar aus der Zeit vor
1052 mit ottonischer Buchmalerei sein. Die Schatzkammer wird unter der Schirmherrschaft
des Düsseldorfer Galeristen Hans Paffrath in der ehemaligen Taufkapelle eingerichtet.
Die Bürgerstiftung Gerricus sammelt Spenden für dieses Projekt.
Bericht der WDR-Lokalzeit vom 29.08.2011
Literatur
M. Bunte, Gedichte sind gemalte Fensterscheiben, Nachbarn
F. Hofmann, Das Münster 1, 1982, S.1 ff.
W. Terboven, Gerresheim und seine Basilika, S. 196 ff.


Noch aus dem Vorgängerbau stammt der überlebensgroße Kruzifixus