Kirche St. Maria vom Frieden

Kirche St. Maria vom Frieden

Eine Kirche im "Torfbruch" zu bauen, wurde schon in den dreißiger Jahren von der Kirchengemeinde St. Margareta in Erwägung gezogen. Durch den Krieg wurden diese Pläne nicht verwirklicht. Nach dem Krieg wurde der Bau einer Kirche dringend notwendig, da in diesem Gebiet für Bürger, die ihre Wohnung durch Bomben verloren hatten und viele Flüchtlinge aus dem Osten, Notunterkünfte geschaffen wurden.

Am 12. Sept. 1947 wurde der erste Spatenstich von Herr Pfarrer Alois Büth vorgenommen. Die Pläne für den Bau der Kirche und eines Kindergartens stammten von den Architekten Alois Odenthal und Philipp Stang. Am 13. Juni 1948 erfolgte die Grundsteinlegung und der Name der Kirche "St. Maria vom Frieden", wurde bekannt gegeben.
Die Kirchweihe am 01. Oktober 1950 nahm Herr Weihbischof Josef Ferche vor. Erster Pfarrer der Gemeinde war Pfarrer Josef Nüsse.

Da die Kirche aus minderwertigem Material erbaut war, wurde ein Neubau geplant und ein Architektenwettbewerb für Kirche und Gemeindezentrum ausgeschrieben, den der Architekt Nicolaus Rosiny gewann.

In der Nacht vom 27. zum 28. August 1971 brannte die "erste Kirche" nieder. Nun wurde der Neubau dringend notwendig. Die Gottesdienste fanden samstags in der evangelischen Gnadenkirche statt und sonntags in einer als Pfarrheim hergerichteten Wehrmachtsbaracke.

Aber Gottesmühlen mahlen langsam. Im Dezember 1972 wurde der Grundstein für die neue Kirche gelegt und am 08. Juni 1975 erfolgte die feierliche Kirchweihe durch Bischof Taylor aus Stockholm.

Die Pläne für Altar, Ambo, Tabernakel und Taufbrunnen stammen von dem Künstler Hein Gernot. Die Ausmalung des Foyers, und der Taufkapelle, sowie einige Farbakzente in der Kirche übernahm Herr Professor Meistermann.
Durch die Überakustik wurde es notwendig die Betondecke mit Holzelementen zu verkleiden. Der Künstler Wind gestaltete die Deckenelemente einschließlich der Farbgebung. Die Kirche wurde 1993 renoviert. Eine neue farbige Decke, neue Lampen und eine neue "Kreienbrinkorgel" wurden installiert.

Der Glockenturm mit 2 Glocken stammt von der Kirchengemeinde St. Konrad und wurde mit einem Kranwagen von St Konrad nach St. Maria vom Frieden gebracht. Die Gläubigen der Kirchengemeinde St. Konrad wurden umgepfarrt und die Kirche abgerissen.