43. Woche 2017

Gewissheit

In der sonntäglichen Liturgie des Wortes wird bis Ende des Kirchenjahres in der zweiten Lesung aus dem ersten Thessalonicherbrief gelesen. Diesen schrieb Paulus Ende 50/Anfang 51 aus Korinth an die junge Gemeinde in Thessaloniki. Dieser Brief ist das älteste schriftliche Dokument des Christentums.

Schon in den ersten Zeilen weist Paulus auf seine Verkündigung des Evangeliums hin. Das Evangelium ist nicht nur Wort Gottes, sondern auch wirk-mächtig im Leben der Christen durch den Heiligen Geist. Dessen ist er sich gewiss.

Die Identität der Gemeinde fasst Paulus zu Beginn des Briefes in der Trias Glaube-Liebe-Hoffnung zusammen. Dieses gibt dem Gemeindeleben Zusammenhalt und Profil, und zugleich eine Zukunftsperspektive.

Das deutet Andrea Rehn-Laryea im diesjährigen Gebet zum Weltmissionssonntag so:

„Führe du mich hinaus ins Weite, Gott, und mach meine Finsternis hell. Zeige mir den Ort, an dem du mich brauchst, meine Begabungen und Fähigkeiten, meine Liebe, mein Dasein.

Führe mich ins Weite, Gott, zu der Vielfalt von Menschen und Kulturen. Zeig dich in ihren Traditionen, Gesängen, Tänzen und Geschichten. Sei dabei, wo wir einander begegnen. Sei du der deutende Dritte, wenn wir miteinander sprechen über Freude und Leid, Glaube und Zweifel, über dich.

Führe du uns in der Weite, Gott, und darüber hinaus. Amen.“

Einen gesegneten Sonntag und eine gute Woche wünscht Ihnen Ihr

Unterschrift Siegburg
Volker Siegburg, Pfarrvikar

Foto: ©Volker Siegburg

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