20. Woche 2018

Advent, Advent

Es ist Advent. Zeit der Erwartung, Vorbereitung, Klärung.

Was gibt’s zu erwarten: den Heiligen Geist, der Beistand ist, weil er uns in der Zeit nach der körperlichen Gegenwart Jesu beisteht – Weisheit und Rat gibt, uns stärkt, Einsicht und Erkenntnis schenkt und uns durch Gottesfurcht und Frömmigkeit unsere Wurzel nicht vergessen lässt. Was wollen wir mehr???

Was gibt’s vorzubereiten: seine Ankunft und uns. Er will gewollt, ersehnt, erbeten werden, kommt nicht zwanghaft. Er dann ist er wirklich Geschenk, Gabe. Wie die Jünger mit Maria betet darum die ganze Kirche zwischen Himmelfahrt und Pfingsten um den Heiligen Geist und seine Gaben. Die ganze Kirche?

Was gibt’s zu klären: Die Frage, ob wir das wirklich wollen oder nur so tun. Wollen wir wirklich, dass der Hl. Geist wirkt in St. Margareta? Können uns seine Gaben hier nützlich sein in dieser Phase der Lethargie und zunehmenden Nörgelei? Könnte er uns nicht gerade jetzt mit der notwendigen Weisheit und Frömmigkeit, mit dem erfrischenden Rat, mit der erlösenden Einsicht und Er-kenntnis und der wachsamen Gottesfurcht stärken? Uns zeigen, was nun der nächste Schritt wäre? Ein Aufbruch täte gut. Aber von wem soll der kommen? Ist nicht jetzt der Zeitpunkt, um all das zu ersehnen und zu erbeten? Nicht von Menschen, sondern von Gott?
Aber wir tun es nicht. Einzelne Gott sei Dank. Aber nicht wir.
Vielleicht haben wir Schiss vor den Konsequenzen: „Sende aus deinen Geist und das Antlitz der Erde wird neu.“ Tja.

Im Gebet mit den Jüngerinnen und Jüngern im Düsseldorfer Osten verbunden bleibt

Unterschrift Herz
Markus Herz, Pastoralreferent

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